Rhabarber-Grieß-Tarte (vegan)

Das nahende Ende der Rhabarbersaison und die Tatsache das meine Eltern den Garten voll von eben diesem haben, hat mich endlich dazu bewegt Euch hier mal wieder ein neues Rezept zu präsentieren. Für meinen Geschmack geht die Rhabarbersaison viel zu schnell vorbei und dieses Jahr, habe ich sie auch bei weitem noch nicht ausreichend ausgenutzt. Also gilt es jetzt die letzten Wochen nochmal richtig auszunutzen. Schaut dafür doch auch mal bei meinen anderen Rezepten mit Rhabarber vorbei :

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Karottenkuchen mit Zitronen-Cashewcreme (vegan)

Blueberryfactory veganer Karootenkuchen mit Zitronen-Cashewcreme1

Kann mir bitte mal jemand sagen, wo die ganze Zeit auf einmal schon wieder hin ist?! Wo sich die ersten Wochen im Jahr immer so ewig lang hinziehen, ging es jetzt doch ziemlich schnell. Die ersten 3 Monate sind schon vorbei, der Frühling ist da und in zwei Wochen ist schon Ostern. Höchste Zeit also für ein neues Rezept zum Osterfest. Und was könnte da besser passen als ein Karottenkuchen?! Genau, ein veganer Karrottenkuchen mit zitroniger Cashewcreme! Weiterlesen

Quinoabällchen mit Tomaten-Hummus

Blueberryfactory Quinoabällchen mit Tomatenhummus1

Wenn ich in die Heimat fahre, herrscht immer ein bisschen verkehrte Welt. Denn nicht ich wünsche mir mein Lieblingsessen von meiner Mama, sondern meine Mama wünscht sich Ihr Lieblingsessen von mir. Natürlich werde ich trotzdem umsorgt und kann schön ausspannen wenn ich bei meinen Eltern bin. Mein Papa holt mich vom Zug ab und flitzt immer freiwillig mit dem Einkaufszettel im Gepäck zum Supermarkt, wenn etwas gebraucht wird. Am Vorrat meiner Mama, den sie mittlerweile auch selbstverständlich mit veganen Leckereien auffüllt, darf ich mich auch unbegrenzt bedienen. Sobald es dann aber um´s Essen und kochen geht, bin ich dran. Fragen was es geben soll brauche ich eigentlich nicht mehr, denn drei Mal dürft Ihr raten was die Antwort ist?! Genau, Quinoabällchen mit Hummus. Und davon am besten immer gleich eine doppelte Portion, weil es so gut schmeckt. Blueberryfactory Quinoabällchen mit Tomatenhummus2

Quinoabällchen (für ca. 2-4 Portionen)

  • 250g Quinoa Tricolore (Weiß, Rot, Schwarz)
  • 2EL Senf
  • 2EL Sojasoße
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • 3EL Semmelbrösel
  • 1EL Flohsamenschalen
  • frische Petersilie

Quinoa waschen und dann nach Packungsanweisung kochen. Je nach Sorte/Marke können andere Zubereitungsweisen auf der Verpackung stehen. Ich nehme meistens etwa die dreifache Menge Wasser (mit einer Prise Salz) und koche das Quinoa so lange, bis das Wasser vollständig verkocht ist. Das dauert so in etwa 20 Minuten. Damit die Bällchen später gut zusammenhalten, sollte das Quinoa nicht mehr allzu biss fest sein. Das gekochte Quinoa in eine Schüssel zum weiterverarbeiten füllen und etwas abkühlen lassen.

Die Zwiebel, sowie die Petersilie fein hacken und den Knoblauch pressen. Alle drei Sachen zusammen mit den übrigen Zutaten in die Schüssel zum Quinoa geben, alles gut (am besten mit den Händen) vermengen und etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. In der Zwischenzeit zum Beispiel den Hummus vorbereiten. Wenn alles gut durchgezogen ist, aus der Masse etwa Walnussgroße Bällchen formen und bereitlegen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum goldbraun anbraten. Vor dem Essen kurz auf einen Teller mit Küchenpapier legen, damit das Öl etwas aufgesogen werden kann.


TIPP: Statt Tricolore Quinoa, könnt Ihr natürlich auch eine Sorte Eurer Wahl nehmen. Mir schmeckt die bunte Mischung aber tatsächlich am besten. Wer keine Flohsamenschalen zur Hand hat, nimmt stattdessen einfach einen EL Semmelbrösel mehr. Und falls Ihr ganz auf die zusätzlichen „Kohlenhydrate“ in Form von Semmelbröseln verzichten wollt, ersetzt Ihr diese einfach komplett durch Flohsamenschalen. Eins von beidem solltet Ihr aber auf jeden Fall nehmen, sonst halten die Bällchen nicht zusammen. Die Masse kann natürlich sowohl in Bällchen, als auch in Bratlinge geformt werden. Beides schmeckt auch noch kalt an den nächsten Tagen!


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Hummus mit getrockneten Tomaten

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 100g eingelegte, getrocknete Tomaten
  • 3El Öl (z.B. von den Tomaten, ansonsten Öl nach Wahl, bzw. neutrales Öl)
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Optional: Tahin

Die Kichererbsen abgiessen, und die Flüssigkeit auffangen. Das Wasser der Kichererbsen (auch Auquafaba genannt) lässt sich mit Hilfe von einem Handrührgerät wie Eischnee aufschlagen, diese Masse macht den Hummus später schön fluffig. Kichererbsen, Öl, getrocknete Tomaten, Knoblauch, Gewürze und Zitronensaft in einem Standmixer/Multizerkleinerer (mit dem Pürierstab geht es auch) zu einer homogenen masse pürieren. Den Kichererbsen-„Eischnee“ unterheben und gegebenenfalls noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Meine Mutter habe ich mit diesem Rezept ja schon lange überzeugt, ich hoffe das es Euch genauso gefällt und Ihr Lust bekommen habt, die Quinoabällchen mal auszuprobieren!

Habt einen schönen Sonntag!

Eure Wiebke

Frühstücksglück: Süßkartoffel mal anders

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Wie wichtig mir Frühstück ist, habe ich Euch ja letztens schon erzählt. Und weil ich die erste Mahlzeit des Tages, bei ausreichender Zeit, auch gerne richtig zelebriere, geht es heute direkt mit einer weiteren Frühstücksidee weiter. Tatsächlich ist es weniger ein richtiges Rezept, als einfach eine Idee um etwas Abwechslung auf den Teller zubekommen. Weiterlesen

Frühstücksglück: mehlfreie Waffeln (vegan)

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Wie heißt es doch so schön; Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Da stimme ich voll und ganz zu. Nur leider fehlt dafür besonders unter der Woche meist die Zeit. Im Arbeitsalltag muss es schnell und unkompliziert gehen. Allerdings habe ich festgestellt, dass mich Brot oder Brötchen nicht mehr richtig satt machen. Egal ob Weizen oder Vollkorn. Deshalb gibt es unter Woche immer „Frühstücksbrei“ mit verschiedenem Obst und Nüssen. Der Brei lässt sich mit kalter Flüssigkeit anrühren und ist somit fix gemacht. Wenn ich dann aber mal einen Tag frei, Wochenende oder Urlaub habe, darf es gerne etwas aufwendiger und ausgefallender werden. Einzige Bedingung, einigermaßen gesund und vollwertig soll es trotzdem sein. Weiterlesen